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Die Meditation unterscheidet sich dadurch von der Konzentration, dass ihr Ziel die Dezentralisierung ist. Das heißt, jegliche Verkrampfung oder Kraftverwendung fehlt dabei. Dazu ist es unbedingt notwendig, dass alle physischen Zustände zur Ruhe gebracht werden. Die Aufmerksamkeit fokussiert sich nicht auf einen Punkt, sondern versucht alles in sich aufzunehmen, das heißt die Seele begreift immer einheitlich das Geschehen. Der Zustand der Meditation ist die Wartehaltung, doch in dieser Wartehaltung fehlt die Spannung, als würde der Mensch sein ganzes Sein aufmachen und empfangesbereit stellen. Er schafft eine innere Stille, beruhigt seinen Körper mit Hilfe der Klausura und schließt alle störenden Äußerlichkeiten aus. In dieser wissensdurstigen Stille ertönt im Menschen eine Melodie aus den höheren oder anderen Dimensionen.
Das Ziel der Konzentration ist zumeist, eine gewisse Einwirkung dahingehend, Veränderungen hervorzurufen. Der Sinn der Meditation ist, die Dinge in ihrer Tiefe zu begreifen.
Eine höhere Stufe der Meditation ist die Kontemplation, wenn der Meditierende mit seinem ganzen Wesen mit dem Objekt oder Ziel verschmilzt und dadurch eine sehr innige Beziehung entsteht. Durch dieses direkte Erleben sind die tiefsten und bedeutsamsten Wahrnehmungen möglich.
In der Meditation versuchen wir unser Objekt von allen Richtungen kennen zu lernen, während wir in der Kontemplation seine tieferen Bedeutungen, die dahinter stehende Ideologien erfahren. Die fernöstliche Mystik und ihre Übungen verfolgen diesen Sinn, dieses Ziel.
Auf der höchsten Stufe der Meditation kommen wir langsam bei den Urinformationen und essentiellen Informationen an, dies wird nach der indischen Philosophie Akashainformation genannt.
Warum stille Meditation?
Die Bedeutung der stillen Meditation ist schwierig zu beschreiben. Sie ist vergleichbar mit einem Ekstasezustand, in welchem eine vollkommene Gedanken- und Gefühllosigkeit entsteht. Der Mensch wird sozusagen wie leer und gibt dadurch dem Geist Platz, ihn zu erfüllen. Diese mystische Leere und der danach entstehende "normale" Bewusstseinszustand kann uns mit unzähligen Informationen aus den besten Quellen beschenken. In diesem "Nichts"- Zustand ist alles in seinen Urprinzipien enthalten und wenn jemand sein drittes Auge geschult hat, das heißt, seinen astralen und mentalen Geistesempfänger vorbereitet hat, dann kann er sich über diese mystische Stille weitgehend entfalten und dadurch Selbsterleuchtung erfahren. Diese Stille zu verinnerlichen ist keine leichte Aufgabe, denn unsere Gedanken lassen uns nur sehr schwer ruhen, genauso ist es mit unseren Gefühlen und körperlichen Empfindungen. Diese Dinge auszuschalten, benötigt viel Geduld und Übung.
Die Leeremeditation ähnelt in gewisser Weise dem Tiefschlafzustand, unterscheidet sich aber dadurch, dass im Moment des Wiedereintretens des Geistes in den Körper ebenfalls eine höhere Energie- und Informationsmenge mit hereinkommt. Dadurch kann man eine hohe Vibration in seinen Zellen und oberhalb des Herzbereiches spüren, welche die Resonanzen des feinstofflichen Herzens darstellen, das in diesem Fall dieselbe Vibration wie das Herz unseres Universums hat.
Viele Menschen nehmen das so wahr, als hätten sie Herzrasen bekommen, doch wenn sie ihren Puls fühlen, scheinen die Herzschläge sogar langsamer als normal zu sein. Diese Art und Weise von Meditation hat eine positive Wirkung auf alle drei Ebenen. Damit ist der Meditierende fähig, seinen ganzen Organismus auf die höheren Ebenen des Kosmos einzuschwingen und sich damit zu höheren Bewusstseinstufen und -ebenen einzuklinken.
Ähnliche Arten und Weisen von Meditation haben auch die Großen Erleuchteten stets nach der Schulung des dritten und vierten Auges verwendet. Das dritte Auge und sein Organ bindet sich zur Hypophyse, es ist das Auge der Astralis, das "vierte Auge" verbindet sich mit der Zirbeldrüse, seine vollständige Aufgaben ist noch nicht bekannt, doch eine ist u. a., dass sie die empfangenen hohen Resonanzen auf Ideosymbologie herunter transformieren kann und mit ihrer Schulung ist der Mensch fähig, die Ideologie auf die Symbolsprache umzusetzen und ebenso umgekehrt. Jeder einzelne Erleuchtet hat diese Schulung , d.h. die Wiederbelebung seines transzendenten Organe durchlaufen müssen. Jede einzelne Schulungsart, u. a. Yoga, etc. beinhaltet solche Elemente. Wenn die Organe einigermaßen funktionsfähig sind, beginnen die segensreichen Wirkungen, z.B. Medialität, Telepathie und andere Fähigkeiten zu erblühen.
Eine andere Nebenwirkung ist, dass derjenige, der die oben genannten Fähigkeiten mit einer Leermeditation verbindet, dadurch aktuelle Fragen, womit er sich einige Zeit beschäftigt hat, plötzlich qualitativ beantwortet bekommt, d.h. der Mensch erhält durch das Ausschalten seines oberflächigen Bewusstseins Anschluss zu seinen Urinformationen.
Darüber hinaus sind noch unzählige andere positive "Nebenwirkungen" bekannt.
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